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Verlegen von Natursteinplatten

Um dauerhaft Freude an Natursteinen zu haben, ist Sorgfalt ein guter Arbeitskollege. Natursteinplatten müssen mit einer Mindestfuge von 3 – 5 mm verlegt werden,  um Kantenschädenzu vermeiden. Ein Schnurgerüst bei der Verlegung in Mörtel ist hilfreich, um das richtige Gefälle der Fläche bestimmen zu können. Natursteinplatten benötigen allesamt einen tragsicheren Unterbau.Es ergeben sich dabei je nach Gesteinsart und Beschaffenheit der Steinunterseite verschiedeneAufbauten.

Quarzitplatten polygonal + Unterseite bruchrau/Porphyrplatten/Sandsteinplatten bruchrau

Eine Verlegung in Mörtel ist notwendig, da die jeweilige Steinunterseite bruchrau und ungerade ist. Die Tragschicht muss wasserdurchlässig aufgebaut sein. Schotter mit Minimalkorngröße von 5 mm  ist ebenso unabdingbar, wie der wasserdurchlässige Mörtel aus Trasszementhydrobeton, in den die Platten verlegt werden. (Trasszement sollte aufgrund der geringen Neigung zu Ausblühungen verwendet werden). Oberflächenwasser kann somit ans Erdreich abgegeben werden und Frostschäden am Unterbau können damit vermieden werden. Empfehlenswert ist das vorherige Einstreichen der Plattenunterseite mit einem Flexkleber als Haftbrücke zur Erhöhung der Haftkraft zwischen Platte und Mörtel.

Granitplatten/Sandsteinplatten gesägt/Quarzitplatten gesägt/Travertinplatten/Blausteinplatten

Für diese Natursteinplatten gilt allesamt, dass sie eine gesägte Unterseite haben und damit nicht zwingend in Mörtel gelegt werden müssen, da sie alle vollflächig und satt mit gleichem Druck auf dem Bettungsmaterial aufliegen. Die Entscheidung für die Beschaffenheit der Fuge ist hier ausschlaggebend für den Aufbau der Tragschicht.

Ist ein Fugenmörtel gewünscht, so ist in jedem Falle auch ein wasserdurchlässiger Aufbau notwendig, um bei Frost ein Aufplatzen der Fuge zu verhindern.

Bei Verwendung von Sanden oder Körnungen als Fugenverfüllung kann auf die Wasserdurchlässigkeit verzichtet werden. Als Bettung empfehlen sich Sande oder Splitte mit Nullkornanteil, dass das Fugenmaterial nicht in die Bettung durchsickert und stabil in der Fuge verbleibt. 

Gustav Siekmann GmbH & Co. KG  | info@siekmann-steinsysteme.de